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rügencampus

rügencampus produziert regionales Fernsehen auf der Insel Rügen. Die Inhalte reichen von der regionalen und lokalen Politik über Wirtschaft, Sport und Kultur, sowie Kurznachrichten. Unsere Urlaubersendung „INSELaktiv“  ist das Serviceformat für die rund 1,2 Milionen Gäste der Insel.

Daneben werden Werbeclips und Imagefilme für regionale Wirtschaftsunternehmen realisiert. Die Sendung wird über das Kabelnetz der Insel verbreitet und wöchentlich aktuell auf www.ruegencampus.tv gestellt. Im Internet erreicht der TV-Sender über 5500 Zuschauer pro Monat. Im Kabelnetz etwa 40.000

layout Dreh am Strand

Praktikum bei rügencampus

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rügencampus bietet attraktive Praktikumsplätze . Jeder Praktikant nimmt aktiv am Produktionsprozess des Regionalsenders teil. Die Aufgaben - Recherche, Themenauswahl, Dreharbeiten und Postproduktion. Nach kurzer Einarbeitungszeit können die Praktikanten mit Kamera und mit dem AVID Schnittprogramm umgehen, so dass sie selbstständig Bilder und Beiträge für die Sendung liefern können. Pro Jahr durchlaufen etwa 60 Medienakademiestudenten das Vorpraktikum bei rügencampus. Sie sind später die Multiplikatoren in den Hörsälen und können mit dem bei rügencampus erworbenem Fachwissen Vorlesungen und Projekte bereichern.

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Meinung zum Praktikum bei rügencampus

„Du fährst morgen raus und machst bitte einen 2-Minüter.“ So oder so ähnlich könnte der erste Satz klingen, wenn man nach Rügen, besser gesagt nach Sellin kommt und bei rügencampus ein Praktikum macht. Als ich diesen Satz hörte, war ich genau einen Tag dort, ein wenig planlos und noch weniger vorbereitet. Fernsehen hatte ich bis dato allerhöchstens zu Hause auf dem Sofa geguckt, nicht jedoch selbst produziert. Von Interviews führen, capturen, rendern oder der Text-Bild-Schere hatte ich noch nie gehört…

Trotzdem stand ich am nächsten Tag in einer Großküche in Sassnitz – das Mikrofon etwas hilflos in der Hand, den Kameramann etwas selbstsicherer neben mir. Und dann ging es los – die richtigen Leute finden, die richtigen Fragen stellen. Fehler möchte man sich irgendwie nicht erlauben…

Nach einigen Stunden purer Nervosität und Aufregung ging es zurück in den Sender, das Material einspielen und schneiden. Dazu einen passenden Text formulieren – was sich als anspruchsvoller herausstellte als man beim „Fernsehdeutsch“ vielleicht erwartet.

Doch als dann nach einigem hin und her mein erster Beitrag fertig und zur Abnahme bereit war, kam endlich das wohlverdiente Glücksgefühl. Daumen hoch von Produktionsleiter Thomas und dann geht der Beitrag „auf Sendung“.

Das Praktikum bei rügencampus hat mir gezeigt, wie man Fernsehen macht. Ein Sprung ins kalte Wasser zwar, aber die beste Art zu lernen.

Marthe Rennert